Dienstag, 29. Oktober 2013

Tanzania und seine Wasserbüffel


Hallo alle miteinander,
ich schwelge mal wieder in Erinnerungen und dachte, ich lasse euch daran teilhaben.
Diesmal ein paar Bilder von Wasserbüffeln. Diese Tiere sind einfach atemberaubend, wenn man ihnen in der freien Natur begegnet. Sie strahlen eine Wahnsinnskraft aus und man hat automatisch Respekt vor ihnen.
Wir hatten das Glück, am frühen Morgen eine Herde dieser Tiere zu finden. Nachdem wir ihnen im Auto einige Zeit gefolgt sind, ergab sich eine besondere Situation. Die Herde drehte und wanderte friedlich grasend auf uns zu. Langsam bewegten alle Tiere sich an uns vorbei und wir waren auf einmal mitten in der Herde. Als unser Fahrer dann auch noch frischen Kaffee aus einem Karton zauberte, war es einfach perfekt: Kaffee und dann dieses Erlebnis.
Aber genug der Worte hier die Bilder:



 






Mittwoch, 9. Oktober 2013

Portofoliovideo

Hallo alle miteinander,

für eine Veranstaltung wurden wir aufgefordert ein kurzes Video zu erstellen mit dem wir unser Schaffen vorstellen.
Dabei konnten alle selbst entscheiden ob Sie ein Thema bearbeiten und darstellen oder lieber eine Portofolioschau machen.
Ich habe mich für eine Portofolioschau entschieden.
Damit das Video nicht nach dieser Veranstaltung auf meinem Rechner dahinvegetiert, gebe ich es nun ins Web und lass den vielen Menschen da draußen teilhaben.
Ich hoffe es gefällt euch.






Die Musik die ich hinterlegt habe kommt übrigens von jamendo, wo man für nicht kommerzielle Arbeiten, kostenlose Musik findet. Kann euch diese Seite nur an das Herz legen.
In meinem Fall kommt die Musik von Stefano Mocini und heisst "Shadows".
Da ich die Musik nutze und auch selber möchte das mit meinen Werken respektvoll umgegangen wird, darf das Video genauso wie die Musik nur unter den Bedingungen der Creative Commons weiter verwendet werden. Das bedeutet:



Du darfst dieses Video kopieren, verbreiten, bewerben und vorführen solange du folgendes beachtest:
  • Der Künstler muss namentlich erwähnt werden.
  • Das Album darf nicht kommerziell verwendet werden.
  • Alle von diesem Album abgeleiteten Werke werden unter derselben Lizenz verwendet.

Montag, 23. September 2013

Der leichte Bohnensack für Unterwegs

Hallo alle miteinander,

vor einiger Zeit hat mich mal wieder die Bastelwut gepackt. Diesmal wollte ich einen Bohnensack (Beanbag) bauen der meinen Ansprüchen entspricht.
Jetzt fragt Ihr euch bestimmt was denn meine Ansprüche sind.
Ich brauchte einen Sack, der leicht, flexibel, waschbar und stabil ist. Also wieder einmal eine eierlegende Wollmilchsau.
Aber ich hab mich nicht abschrecken lassen.
Vielleicht erkläre ich euch erst einmal kurz meine Ansprüche:

Leicht
war bei mir der Sack bei einem maximalen Gewicht von 600 g bei einer Größe von 25 cm x 30 cm.

Flexibel
der Sack muss leicht in eine Position zu bringen sein, der für die Auflage der Kamera optimal ist.

Waschbar
klar er sollte nach einem intensiven Ausseneinsatz auch mal einen Waschgang in der Waschmaschine aushalten.

Stabil
ist für mich ein Sack der in der Form bleibt, die ich vorgebe ohne zu verrutschen.


Das Füllmaterial
Als erstes hab ich mich mit verschiedenen Materialien zur Füllung beschäftigt.
Was muss eine Füllung bieten.
Das Problem was ich bei den allseits bekannten Füllungen hatte war, dass diese nicht waschbar sind (Bohnen, Kerne, usw.) oder extrem laut rascheln (Styropor, Reis, usw.).
Erste Versuche mit feinem Sand hab ich auch schnell verworfen, da dieser doch hin und wieder durch die Nähte heraus kommt und sich auf der Kamera ablagert auch Seramis Blumengranulat ist suboptimal, da es sich mit Wasser vollsaugt und anfängt zu schimmeln.
Nach vielem hin und her hab ich ein perfektes Material gefunden. Für Plastikspritzgußmaschinen wird als Ausgangsprodukt Kunststoffgranulat verwendet. Das besondere an diesem Granulat ist, dass es kleine runde Würste (ca. 0,3 - 0,5 cm lang) sind, die an den Enden gebrochene Kanten haben. Dadurch sind sie zum einen sehr flexibel und zum anderen sehr stabil.


Das Aussenmaterial
Als Aussenmaterial hab ich einen einfachen aber festen Baumwollstoff verwendet.
Mittlerweile habe ich weitere Säcke gebaut unter anderem mit Nylonstoffen und muss sagen eigentlich geht alles was reissfest ist und nicht raschelt.
Jeder kann da den für seinen Geschmack besten Stoff verwenden.


Die Form und das Prinzip
Jetzt musste das ganze auch noch in eine Form gebracht werden, die praktisch für die Fotoarbeit ist.
Alle Bohnensäcke die ich im Internet gefunden hatten waren vom Prinzip immer rund oder Rechteckig und meist relativ dick.
Auf jeden Fall so dick, dass das Material sich seitlich verschieben kann aber nur so, dass es weiterhin eine Schicht zwischen Auflage und Kamera bildet.
Das ist soweit ja auch sinnvoll, macht aber alle Säcke immer relativ schwer, da man viel Material braucht.
Um diese Dilemma zu umgehen habe ich mich an dem Prinzip von Steppdecken orientiert, bei denen auch einzelne Kammern gebildet werden um das Material möglichst dünn und an der vorgesehen Stelle zu halten.
Mein Design besteht aus einem ca. 30 x 25 cm großen Rechteckigen Sack mit einer maximalen Höhe von ca. 2,5 cm. Dabei ist er in acht gleich große Kammern aufgeteilt, die keine Verbindung zu einander haben.




Jede Kammer ist mit 45 Gramm Granulat gefüllt. Da es die Kammer ausfüllt und es keine direkte Verbindung der Kammern untereinander gibt, reicht diese Menge aus um eine sauber Auflage zu gewähren.




Durch die abgesteppten Kammern ergeben sich sehr einfache Möglichkeiten den Sack zu falten um Ihn als Auflage zu verwenden. Hier mal ein paar Beispiele:





Aber nicht nur das er flexibel, waschbar und stabil ist, nein ich habe sogar geschafft das Gewicht auf genau 600 g zu bekommen. Und je nachdem welchen Stoff man nimmt ist sogar noch Luft nach unten.


Ich hoffe euch gefällt der Bohnensack. Wenn Ihr noch Fragen habt meldet euch einfach.






Montag, 16. September 2013

Interview bei Birgit Engelhardt

Hallo alle miteinander,
vor einiger Zeit hat Birgit Engelhardt auf ihrem Blog dazu aufgerufen ein kleines Interview mit ihr zu führen.
Ich fand es eine super Idee und hab gleich die Fragen beantwortet.
Seit gestern ist das Interview nun Online.
Also wer Lust hat ein wenig über mich zu erfahren sollte dem Link folgen:
Birgit Engelhardt Blog
Also viel Spass beim lesen.
Gruß
Daniel

Montag, 29. Juli 2013

Makroklemme selber bauen

Jeder Makrofotograf kennt das Problem mit dem sich bewegenden Motiv bei der Naturfotografie. Schon die kleinste Brise oder Windhauch reicht aus um mein Motiv in Schwingung zu bringen. Das Problem vergrößert sich noch zusätzlich wenn das Motiv freigestellt ist und oder sich an einem langen dünnen Arm hoch über den Boden erhebt. Dabei ist die direkte Einwirkung des Windes ehr das kleinere Problem, das größere ist das Nachschwingen welches je nach Länge des Halmes oder Stängels noch einige Zeit andauert.
Abhilfe bringt hier häufig eine zusätzliche Stabilisierung durch eine Makroklemme. Dabei soll natürlich niemals ein Tieren an der Flucht gehindert werden oder eine Pflanze oder Tier beschädigt werden, sondern lediglich eine unterstützende Stabilisierung erfolgen.
Dazu wird der Stab der Klemme so in den Boden gesteckt, dass mit der Klemme z.B. der Halm oder  Ast unterhalb des Motives gefasst werden kann. Die Klemme ist dabei so ausgelegt, dass die Kraft nicht so groß ist, dass Sie einen weichen Stengel zerdrückt.



Durch diese zusätzliche Stütze kann der Hebelarm bis zum Motiv reduziert werden wodurch das Nachschwingen stark reduziert werden kann.



Jetzt habe ich mich viel mit den im Fachhandel zu erwerbenden Klemmen beschäftigt. Problem bei diesen Sets war immer entweder sie sind sehr Teuer oder unflexibel.
Also was liegt näher als sich selber eine Klemme zu bauen.
Dazu hier heute eine kleine Bauanleitung für eine Klemme mit einem Wareneinsatz von unter 10 € und  zusätzlich einer sehr großen Flexibilität.
Vielleicht zum Anfang welche Überlegungen mich zum verwendeten System gebracht haben:

1. Klemme muss fest halten, darf aber nicht so Stark sein, dass Stengel von Blumen zerdrückt werden.
2. Stangensystem muss flexibel und einfach an verschiedene Bodenverhältnisse angepasst werden können.
3. Stangensystem muss Wasserfest sein
4. Stangensystem sollte Flexibel und einfach in der Höhe verstellbar sein.
5. Klemme muss schmale und breite Objekte halten können
6. Schnelle und unkomplizierte Ersatzteilbeschaffung
7. Geringer Preis

Viele Punkte die mich einige Zeit gebraucht haben um das perfekte System zu finden. Aber ich kann sagen es gibt eines dass wenigstens für mich taugt.

Als Basis für die Makroklemme brauche ich einen flexiblen aber auch stabilen Stab, den ich im Untergrund verankern kann. Dies kann durch einschrauben oder einstecken erfolgen. Dabei ist der vorgefundenen Boden natürlich entscheidend. Bisher bin ich immer sehr gut mir einem Stab mit Spitze ausgekommen. Dieser hat in 90% aller Fälle funktioniert. Nur bei sehr flachgründigen Böden hätte ich mir einen schraubbaren Stab gewünscht. Um hier aber flexibel zu bleiben habe ich ein System gesucht welches hier verschiedene Option bietet. Fündig bin ich geworden im Anglerbdarf.  Die Angler nutzten für die sichere und stabile Auflage Ihrer Ruten verschiedenste Rutenständer. Das Sortiment ist nahezu unendlich und für wenige Euro zu haben. Vorteil hier, es gibt viele bei denen der Kopf per genormter Schraubverbindung ausgetauscht werden kann. Damit hatte ich schon mal meinen stabilen Stab. Ich habe mich zusätzlich für eine Variante entschieden, die man in der Höhe einfach durch einen Drehverschluss verstellen kann.
Da das ganze aus Alu war es auch 100% Wasser tauglich.

Niedrige Einstellung
Hohe Einstellung


Als nächstes brauchte ich eine Klemme, die meinen Ansprüchen genüge tat. Die einfachen Klemmen aus dem Baumarkt um z.B. Bretter zusammen zu klemmen waren mir in der Regel zu stark und oder zu Schmal in der Auflagefläche.
Also habe ich weiter gesucht und bin durch Zufall bei einem Freund der Musiker ist über eine Mikrofonklemme gestolpert. Vorteil im ersten Moment war hier, dass der Anpressdruck genau meinen Ansprüchen entsprach, die Klemmfläche leicht vergrößerbar war und Sie zusätzlich noch eine Vorrichtung zur Befestigung an einem Mikrofonständer hatte. Zudem sind diese Klemmen für kleines Geld zu bekommen.
Um die Klemme voll Makrotauglich zu machen muss man diese allerdings noch ein wenig umbauen.
Hier mal ein Bild von Oben nach dem Umbau:


Was notwendig ist kann man hoffentlich ganz gut erkennen. Ich habe mir zwei Plastikscheiben aus einem alten Deckel (Krautsalat) geschnitten, die die Innenmaße der Klemme haben. Diese wurden dann so mit Heißkleber in die Klemme geklebt, dass eine parallele Fläche auf beiden Innenseiten entsteht. Auf diese Scheiben habe ich noch zum Schutz der zu haltenden Teile zwei kleine Moosgummistücke aufgeklebt (Bekommt mann im Bastelbedarf). Damit ist die Klemme auch schon perfekt vorbereitet.

Um jetzt Klemme und Stab zu verbinden habe ich mir wiederum im Angelbedarf eine Knickhalterung für Regenschirme aus dem Zubehör besorgt. Durch die genormten Gewinde kann diese Problemlos auf die Rutenständer geschraubt werden.
Dadurch ist der Kopf auch noch ausrichtbar.
Hier mal ein Detail der Klemme mit Verbindungsstück.


So sieht die Klemme in der Geamtansicht aus.


Um noch mal zu zeigen welche Teile benötigt werden hier mal alle Teile einzeln:


Im einzelnen sind benötigt werden:
- Routenständer (ab ca. 2,90€)
- Knickverbindung für Angelschirme (Swivel Storm Cape) (ab ca. 1,95 €)
- Mikrofonklemme (ab ca. 3,20 €)
- Moosgummi und zwei Plastikscheiben zur Anpassung der Klemme (ca. 0,20 €)
- 2 x Gummischeibe (ca. 0,20€)

Gesamtpreis: 8,45 €

Für den Zusammenbau braucht Ihr nur:
- Eine Schere
- Heißklebepistole

Ich habe mir mittlerweile mehrere Klemmen gebaut, da ich festgestellt habe, dass diese auch hervorragend dazu geeignet sind Reflektoren, Blitze oder sonstige Dinge mit wenig Aufwand zu halten. 
Im Zubehör habe ich mittlerweile auch Dinge gefunden wie Schwanenhälse, abknickbare Stangen usw.. Da beim Angelzubehör das Gewinde genormt ist sind diese alle voll flexibel einbaubar.
Ob ich nun urch die Klemmen bessere Fotos mache müsst Ihr entscheiden in jedem Fall habe ich weniger Ausschuss. Das ist für mich Erfolg genug um Sie weiter einzusetzen.






Montag, 15. Juli 2013

Spät am Abend

Nach dem ich mich leider in letzter Zeit nicht früh morgens gegen meinen inneren Schweinehund durchsetzten kann fiel meine Fotoausbeute dementsprechend mager aus.
Aber letztes Wochenende hab ich die Chance genutzt und hab meine freien Abende kurz vor Sonnenuntergang genutzt um in die Fröttmanninger Heide bei München zu fahren.
Der Abend ist durch sein Licht ja auch sehr gut geeignet zum Fotografieren. Allerdings hat man als Makrofotograf doch immer das Problem, dass die Insekten erst kurz vor völliger Dunkelheit ruhig sitzen bleiben.
Dafür hat mich aber ein fantastischer Sonnenuntergang entlohnt.
Präsentieren möchte ich euch heute zwei Falter, die ich ablichten konnte.
Der eine ist das Schachbrett (Melanargia galathea ) und der andere der Schornsteinfeger oder auch Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus).


1/60 Sek. bei f 8,0 ISO 100

1/90 Sek. bei f 4,5 ISO 100                                1/90 Sek. bei f 4,0 ISO 100

1/350 Sek. bei f 8,0 ISO 100                             1/350 Sek. bei f 3,5 ISO 100

1/60 Sek. f 5,6 ISO 100                                          1/8 bei f 8,0 ISO 100



Mittwoch, 19. Juni 2013

Früh am Morgen

Endlich hab ich es mal wieder geschafft und ich bin am letzten Samstag wieder auf Fototour gegangen.
Um Fünf ging mein Wecker gerade richtig zum Sonnenaufgang also Klamotten und auf in die Wildnis.
Nach zwei Stunden im perfekten Licht und gefühlt 100 Mückenstiche später hatte ich diese Bilder im Kasten. Ich hoffe Sie gefallen euch.




Am Nachmittag war ich dann noch ein wenig an dem Teich am Elternhaus meiner Freundin und hab mich an den neu geschlüpften Libellen versucht.
Auch die will ich euch nicht vorenthalten.




Samstag, 18. Mai 2013

Test des Fotobuchs von Saal Digital

Nach unserem Afrikaurlaub haben wir uns viele Gedanken über die Erstellung eines Fotobuches gemacht. Da kam uns das Angebot von Saal Digital, einen Fotobuch Produktest zu machen, sehr gelegen. Daher möchte ich euch heute etwas über das Fotobuch von Saal Digital erzählen.

Ich möchte schon jetzt darauf hinweisen, dass ich hier nur meine persönliche Meinung darlege. Ich fühle mich in keiner Weise dazu verpflichtet, Saal Digital in einem besonders guten oder schlechten Licht darzustellen.

Aber nun zum Test:
Am Anfang stand für uns die Software, da diese als Grundlage für jedes Fotobuch benötigt wird.
Bei Saal Digital wird diese sowohl für den Mac als auch für Windows kostenlos zum Download angeboten.  Nach kurzer Installation ist diese dann auch problemlos betriebsbereit.
Nach dem Start kommt man direkt zur Produktauswahl, die wie ich finde ganz übersichtlich gestaltet wurde. Leider ist der Button für die eigenen Projekte etwas klein geraten und beim ersten Mal muss man schon etwas genauer hinschauen, um ihn in in der Mitte unten zu finden.



Nach dem man sein gewünschtes Produkt ausgewählt hat oder ein altes Projekt geöffnet hat, kommt man in den Bearbeitungsmodus. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass man bei den Büchern auswählen kann, ob das Cover -unabhängig von den Bildern im Buch- in Matt oder in Hochglanz ausgeführt werden soll. 
Zurück zum Bearbeitungsmodus. Dieser macht einen sehr aufgeräumten Eindruck.


Links findet man eine Dateistrukturansicht, über die man seine Bilder für das Fotobuch einladen kann. Bereits verwendete Fotos werden durch einen grünen Haken markiert, mehrfach benutzte Bilder erhalten zusätzlich eine Zahl am Haken.
In der Mitte  sieht man die Gestaltungsfläche für das Fotobuch. In der Mitte unten sind die Seiten des Buches in einer Miniaturansicht aufgeführt. Rechts finden sich verschiedene vorgefärtigte Layouts zur Anordnung der Bilder auf den einzelne Seiten. Zudem kann man hier die Farben der Seiten anpassen, Cliparts aussuchen, Rahmen einsetzen usw.. Die Möglichkeiten zum individuellen Anpassen sind vielfältig.


Natürlich kann sich auch die Layouts selber zusammen stellen oder Bilder als Hintergrund verwenden. Die Bilder selbst können auch im Programm noch bearbeitet werden. Ist in meinen Augen eine ganz nette Sache aber da ich meine Bilder immer vorher so bearbeite wie ich sie haben möchte benutze ich diese Funktion nie. Sehr angenehm ist, dass von Anfang an kein Logo von Saal Digital eingefügt wird. Denn Werbung will ich in meinem Buch, für das ich Geld bezahle, nicht haben.
Auch kann man sich ein Raster einblenden lassen oder sogar Hilfslinien selber von den Seiten, wie in Photoshop reinziehen. Aber hier sind wir nun leider schon beim ersten Kritikpunkt. Ein Ausrichten der Bilder an Hilfslinien oder Raster durch automatisches Fangen ist leider nicht möglich oder ich habe die Einstellung einfach nicht gefunden. Das erschwert das Ausrichten der Bilder ein wenig. Vor allem, wenn man es sehr genau machen will. Ein automatisches Fangen bietet das Programm jedoch an den anderen auf der Seite vorhandenen Bildrahmen, was bei einer individuellen Gestaltung der Seiten nicht immer hilfreich ist.
Das Übernehmen eines Formates auf alle Seiten hat in der Windows Version nicht funktioniert. Das letzte, was mich an der Software sehr stört, ist, dass man ein Layout immer nur für eine Doppelseite auswählen kann.
Sehr angenehm hingegen ist, dass man während der Bearbeitung des Buches immer wieder Seiten einfügen oder anfügen kann. Dadurch bleibt man sehr flexibel. Der Preis für das Buch wird dabei immer gleich neu berechnet und in der Software unten angezeigt.
Beim Einfügen von Beschriftungen gab es keine Probleme. Sehr hilfreich ist auch, dass es immer eine Warnmeldung gibt wenn man in den Beschnittbereich des Buches kommt. Das eliminiert sofort eine wichtige Fehlerquelle.



Der Bestellvorgang ist am Ende des Erstellen sehr einfach. Bevor das Buch in den Bestellvorgang geht, wird noch eine interne Prüfung gemacht und Fehler wie das genannte Anschneiden von Bildern werden dem Kunden angezeigt. Jetzt hat man die Gelegenheit, diese noch zu korrigieren. Danach wird man durch den übersichtlichen Bestellvorgang geleitet. Am Ende werden die Bilder dann direkt zu Saal Digital hochgeladen. Das geht mit einer DSL-Verbindung recht schnell. Die Bezahlung erfolgt entweder über Rechnung oder über Lastschrift.
Ich habe mein Buch an einem Sonntag zu Saal Digital übermittelt. Bereits am darauffolgenden Dienstag hatte ich das fertige Buch in der Hand.

Das Buch wurde gut verpackt zugesandt. Es war in einer Schaumstoffolie verpackt, in Folie eingeschweißt und die Ecken waren zusätzlich durch Schoner gesichert. Alles in allem war sichergestellt, dass eine Beschädigung durch den Transport ausgeschlossen werden konnte.

Beim ersten Aufklappen war ich positiv wie auch negativ überrascht. Positiv, da die Bilder in einer tollen Qualität auf Echtfotopapier abgedruckt wurden. Negativ, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass auch der Einband auf der Innenseite bedruckt wurde. Das heisst, die erste Seite ist die Rückseite des Covers. Nachdem ich noch mal in die Software geschaut hatte, habe ich zwar gesehen, dass ich dieses Detail einfach übersehen habe und es mein Fehler war, aber einen kleinen Hinweis in der Software hätte ich nicht negativ gefunden. Das Problem, dass ich mit dem Bedrucken der Coverinnenseite habe, ist, dass durch den dicken verklebten Coverrücken es einen Versprung der Seiten auf der ersten Seite gibt, was mir persönlich nicht so gut gefällt.



Man kann jetzt natürlich die ersten beiden und die letzten beiden Seiten einfach unbedruckt lassen, dann zahlt man diese aber dennoch voll. Hier würde ich mir eine Option wünschen, dass man wählen kann, wo der Druck beginnt und endet.
Auf den nächsten Seiten hat mich dann das Ergebnis voll überzeugt. Die Qualität ist super und die Panoramabindung gefällt mir sehr. Es gibt wirklich einen sauberen Übergang ohne Kanten bei Bildern, die über beide Seiten gezogen werden.



Bei allen Fotos kommen die Details sehr gut raus und es gibt auch keine Farbabrisse. Eine Rasterung der Bilder gibt es auch keine, da es sich ja um eine Ausbelichtung auf Fotopapier handelt und nicht um einen Digitaldruck. Die Begrenzung der Seitenzahl auf 100 Seiten kann eventuell für den einen oder anderen zu wenig sein. Aber man kann ja auch zwei Bände machen.





Als Fazit kann ich sagen, das Fotobuch von Saal Digital hat mich von der Qualität und vom Service überzeugt. Die Software ist übersichtlich und selbsterklärend. Das Übermitteln der Daten funktioniert problemlos. Man muss nicht in Vorleistung gehen und kann bequem per Rechnung oder Lastschrift zahlen. Der Versand erfolgt schnell und das Buch ist sehr gut für den Transport verpackt.
Schön wäre es, wenn man die Software noch um ein paar Funktionen erweitert und man die Wahl hätte, die Cover-Innenseiten nicht zu bedrucken, ohne Bildseiten zu verlieren.
Letzendlich freue ich mich aber über das fertige Buch und kann jetzt zusammen mit meinen Freunden den Urlaub genießen, ohne ständig auf einen Bildschirm gucken zu müssen.